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Dienstleistungen

Montage„Arbeit motiviert, früh aufzustehen, strukturiert den Tag. Arbeit fordert, fördert und integriert. Arbeit gibt ein Stück weit Identität. Menschen mit Behinderung sollen in unserer Werkstatt noch mehr als bisher lernen können. Und noch mehr Arbeitsplätze zur Auswahl haben“, so steht es in unserem Aktionsplan, den die Behindertenhilfe der Pfeifferschen Stiftungen 2014 verfasst hat. An dem Thema Inklusion dran zu bleiben und tagtäglich damit und dafür zu arbeiten, hält uns bei in den Werkstätten für Behinderte Menschen schon über 25 Jahre in Bewegung.

Seit 1990: Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

Unsere Werkstätten dienen als Einrichtung zur Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben, gemäß des Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX). Mittlerweile haben unsere Werkstätten in Magdeburg-Cracau eine lange Tradition – doch schon von Beginn an sind sie stetig im Wandel. Seit 1990 haben die Gebäude der Werkstätten auf dem Gelände der Pfeifferschen Stiftungen 10 Bauabschnitte durchgemacht. Heute sind sie so groß, dass sie individuelle Arbeitsplätze für X Arbeitsbereiche mit insgesamt über XYZ Beschäftigten bieten. Bereiche wie die Kerzenproduktion, die Metallverarbeitung oder die Tischlerei und Holzverarbeitung verarbeiten Produkte weiter oder stellen sie her. Neben den produzierenden Bereichen gehören auch Dienstleistungen wie Garten- und Landschaftsbau, Montage/Verpackung oder die Stuhlflechterei zu unserer WfbM. Wir sind bestrebt, die Werkstatt möglichst breit aufzustellen.  Und das gelingt, denn unsere Werkstätten sind zu einem wichtigen Teil der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt geworden. Wir schaffen gemeinsame Arbeitsplätze für alle Menschen – mit und ohne Handicap.

Gehören dazu: Die Zweigwerkstatt PRW und begleitende AngeboteElektrodemontage

Zu unseren Werkstätten gehört außerdem die Pfeiffersche Reha-Werkstatt (PRW). Sie bietet seelisch beeinträchtigten Menschen berufliche Bildung, verantwortungsvolle Tätigkeiten und vielseitig begleitende Maßnahmen zur Stabilisierung der Persönlichkeit. Beispielweise arbeiten in der Hostienbäckerei häufig Menschen mit seelischer Beeinträchtigung. Für alle Mitarbeiter, ganz gleich, ob sie eine seelische, geistige oder körperliche Beeinträchtigung haben, existieren zudem begleitende Maßnahmen. Diese Maßnahmen können einen Ausgleich schaffen, der ganzheitlichen Persönlichkeits- oder der Berufsausbildung dienen. Denn: Menschen mit Behinderung wollen nicht mehr nur betreut und gepflegt werden. Sie wollen eine ordentliche Schul- und Berufsausbildung. Danach wollen sie ihren Beruf frei wählen und eine normale Arbeitsstelle annehmen können. Dieses Ziel fest im Blick motiviert uns für die Arbeit in den Werkstätten.